Young German Jazz in der Fabrik
Schon in den Nachkriegsjahren hatte der Jazz in Deutschland zwei Gesichter: Albert Mangelsdorff und James Last, Kunst und Kommerz. Später verschwand das eine Gesicht von der Bildfläche, und das andere sah aus wie Till Brönner. Doch in jüngster Zeit melden sich junge Musiker zu Wort, die mit ihrer vielseitig verwurzelten Musik über die Mechanismen von Starkult und Museumswärterkunst hinauspreschen und den Jazz aus Deutschland mit Spannung anreichern. Eine exquisite Auswahl solcher Bands präsentiert das Münchner Label ACT mit der neuen Veranstaltungsserie "Young German Jazz", deren erste Folge am Montag in der Fabrik stattfindet.
Via: www.welt.de